Neroth in der Vulkaneifel - Kurzinfos

 
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Lage und Beschreibung:

Im tiefen Rheinland-Pfalz im Landkreis Vulkaneifel gelegen liegt das rund 1100 Einwohner große Neroth. Die Vulkaneifel ist ein Landkreis und zugleich ein Gebiet in der Eifel, welches aufgrund seiner wunderbaren Landschaft zu einem beliebten Urlaubsziel geworden ist.

Der kleine Ort Neroth liegt am Fuße des Berges „Nerother Kopf“, dem drittgrößten Berg der Vulkaneifel. Mit rund 650 Metern ist der Nerother Kopf nicht viel kleiner als der Ernstberg, der mit 700 Metern der höchste Berg des Landkreises ist. Durch Neroth fließen die Flüsse Hunzenbach, Rothenbach und die kleine Kyll.

Geprägt von faszinierenden Vulkankegeln, endlos wirkenden Maare und mineralreichem Hochmoor ist die Landschaft eine der interessantesten Regionen in Europa. Generell ist die Region mit fast 70 Einwohnern pro km² relativ dünn besiedelt und somit ideal geeignet für den Erholung suchenden Urlauber.

Bekannt ist die Region Vulkaneifel vor Allem für den noch aktiven Vulkanismus. Besonders deutlich wird die Aktivität der Vulkane am Laacher See, wo das Austreten vulkanischer Gase deutlich wird.

Tourismus und Sehenswürdigkeiten:

Die malerische Landschaft der Vulkaneifel lädt zu langen Reittouren, ausgiebigen Wanderungen und abwechslungsreichen Radtouren. So entwickelte sich die Region schon bald zur klassischen Freizeit- und Erholungsregion in der Eifel. Die  Unterkunftsmöglichkeiten in der Eifel wurden immer vielfältiger und doch scheint die Region vom Tourismus unberührt.

Auch wenn Neroth nicht zu den größten Orten in der Vulkaneifel gehört, finden doch etliche Urlauber aus den umliegenden Ländern in das kleine Dorf. Sie besuchen das weltbekannte Mausefallenmuseum und besichtigen die alte Burgruine „Freudenkoppe“, die auf dem Nerother Kopf steht. Unweit der Ruine liegt die Mühlsteinhöhle – eine Höhle in der bis ins 17. Jahrhundert noch Mühlsteine hergestellt wurden. Die Mühlsteinhöhle ist zudem Gründungsort der Nerother Wandervogel im Jahre 1920.

Spezialtipp Mausefallenmuseum:

Manch ein Reisender fragte sich bereits, warum ein kleiner Ort wie Neroth ein Museum für Mausefallen errichtete. Das Museum erzählt von Neroths Geschichte und wie die Mausefallen für die Nerother immer wichtiger wurden. Die Eifel war während des 19. Jahrhundert von starker Armut betroffen. Noch auf dem primären Sektor basierend konnten die Bauern kaum Erträge einfahren. Da damals nahezu alles von der Landwirtschaft abhing, waren die Möglichkeiten die Situation zu verändern gering. Der Großteil der Landbevölkerung konzentrierte sich von da an auf handwerklich hergestellte Hausartikel. Sie stellten Körbe her, flickten Kleidung oder schnitzten Löffel. Die Herstellung der Haushaltsartikel waren für sie eine Möglichkeit durch den Verkauf der Waren in der umliegenden Gegend ihre finanzielle Not ein wenig zu lindern. Um ihre mühsam erwirtschafteten Vorräte vor Nagern zu schützen entwickelten sie spezielle Mausefallen, die zu einem wichtigem Produkt wurden, dass die Nerother verkauften. Heute kann man die Nerother Mausefallen im ortseigenen Mausefallenmuseum begutachten.

 
 
 
 
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
   

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